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Fasten in Reutlingen

C. Hallerstede Reutlingen


Warum fasten?

Fasten kann man um abzunehmen, um eine seelische Krise zu bewältigen, um sein Verhalten zu ändern, um den Körper zu reinigen, um seinen Willen zu schulen, um Trauer zu überwinden, um sich selber besser kennen zu lernen oder auch aus religösen Gründen.


Was bedeutet das Wort "Fasten"

Ursprünglich hatte das Wort "fasten" die Bedeutung "achten auf die relgiösen Gebote" oder "festhalten an den Geboten". Geboten ist uns die "Übung im Weglassen" als ein Weg zu einem "Mehr an Glück", z. B. als ein Mehr an Gesundheit: "Sei mäßig in allem, atme reine Luft, ...und heile ein kleines Weh eher durch Fasten als durch Arznei" (dem antiken Arzt Hippokrates zugeschrieben).


Wie fühlt man sich beim Fasten?

Da ich über sehr viel Fastenerfahrung verfüge, kann ich bestätigen: Wer richtig fastet, empfindet keinen Hunger. Meistens "schwebt man ein bisschen auf Wolke 7", fühlt sich leicht und guter Dinge. Allerdings ist das Gefühl nicht besonders stabil, ab und zu friert man, ist unkonzentriert, launisch, unzufrieden und körperlich nicht so belastbar, der Kreislauf kann schwach sein. Wer einer weniger belastenden Tätigkeit nachgeht (Studium, Büro) kann mit etwas Erfahrung während des Fastens ganz normal arbeiten gehen. Bei meinem letzten langen Fasten bin ich normal zur Arbeit gegangen und niemand hätte was gemerkt, wenn ich nichts gesagt hätte. Etwa 80% der Zeit habe ich mich besser (leichter, beschwingter) gefühlt als an normalen Tagen mit Essen.


Wer sollte nicht fasten?

Wer körperlich schwer arbeiten muss, Maschinen bedient, eine schwere Krankheit hat oder derzeit sehr gestresst ist, sollte nicht fasten. Wer zum ersten Mal fastet, sollte sich dafür etwa 5-10 Tage Urlaub nehmen und sicher stellen, dass er sich zuhause zurückziehen kann.

Was passiert beim Fasten?

Während des Fastens schaltet der Körper um auf Depoternährung, baut Fett und ungenutzte Muskeln ab. In der medizinischen Literatur wird auf die Gefahr des Nährstoffmangels und der Übersäuerung hingewiesen. Ich kenne durchaus die Zeichen des Nährstoffmangels (z. B. eingerissene Mundwinkel), aber während des Fastens habe ich sie bei mir nie erlebt. Im Gegenteil, meistens wird die Haut etwa ab der zweiten, dritten Fastenwoche frisch und rosig, die Augen sehen schärfer, das Gehör wird besser, Lebensmut und Zuversicht steigen. Wichtig ist das rechte Maß an Bewegung und Flüssigkeitszufuhr, das Leeren des Enddarms und der richtige Umgang mit Fastenkrisen. Die meistens Menschen müssen sich gut über das Fasten informiert fühlen, um die nötige Sicherheit für einen Versuch zu bekommen.


Mein Angebot für Menschen, die fasten wollen

Mein Angebot: Ich biete jedem, der am Fasten Interesse hat, im persönlichem Treffen kostenlos Informationen, Erfahrungen und Gespräche an. Wenn sich mehrere finden, können wir gerne auch eine kleine Fastenruppe mit einem oder zwei Treffen pro Woche in Reutlingen und gegenseitigem Erfahrungsaustausch bilden. Ich bin weltanschaulich neutral, gehöre keiner Sekte an und missioniere niemanden. Erfahrene sind genauso willkommen wie Einsteiger oder Menschen, die sich erstmal informieren möchten. Melden sich sich bei Interesse einfach bei mir.